Bitterstoffe - bitterer Stoff oder echtes Multitalent?

Der Volksmund weiß: „Was bitter im Mund, ist für den Magen gesund.“

Bitterstoffe Löwenzahn
Löwenzahn - lecker und gesund

Bitterstoffe gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und werden in unserer heutigen Ernährung vernachlässigt.


Für uns zählen nur noch die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig.

 

Aber gerade das Bittere in der Nahrung ist sehr wichtig für unseren Körper und unseren Geist. Wir wundern uns heute über drastisch zunehmende Verdauungsstörungen und chronische Krankheiten, dabei haben wir selber das Heilmittel aus den Pflanzen entfernt!

Aus unserem Gemüse wurden die bitteren Stoffe herausgezüchtet, damit es uns besser mundet. Und die Folge:

 

wir essen viel zu viel, übersäuern und verschlacken...

 

Bitterstoffe regulieren auf natürliche Weise unsere Verdauung. Es beginnt schon bei der Nahrungsaufnahme. Beinhaltet das Essen genügend Bitterstoffe essen wir weniger, da sich das Sättigungsgefühl eher einstellt.

Darüberhinaus wird der Heißhunger auf Süßes wird gebremst. Die Fettverdauung wird angeregt und damit landet das Fett in der Fettverbrennung und nicht auf den Hüften! Alle Verdauungsdrüsen werden aktiviert und geben so ihren wichtigen Saft zu einer vollständigen Verdauuung großzügig frei. Es ist ein gesundes Training für Leber, Galle, Magen, Bauchspeicheldrüse und für die Schleimhaut in unserem Darm. Die Bitterstoffe bewirken, dass sich die Schleimhaut unter ihrer Einwirkung zusammen zieht und wieder ausdehnt.

 

Das gefällt Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Parasiten gar nicht.

 

Durch die angeregte Darmperistaltik werden diese Schmarotzer eliminiert und der Darm kann aufatmen. Da sich ein sehr wichtigerund großer  Teil unseres Immunsystems im Darm befindet, können Sie sich sicher vorstellen, dass ein geputzer Darm, der wieder „atmen“ kann ein starkes Immunsystem hervorbingt. Und was kann uns besser vor Infektionen schützen als ein optimal funktionierendes Immunsystem?


Also packen wir das Thema an der Wurzel und integrieren wieder regelmäßig Bitterstoffe in unsere tägliche Nahrung.

 

Ein idealer Partner für unsere Gesundheit ist der z.B. Löwenzahn! Ja genau, die gelben Blumen, die viele Gartenbesitzer mit einer imensen Kraft und Ausdauer verjagen wollen.  

 

Lieber essen statt vertreiben!

 

Dieses „Unkraut“ ist einer wahre Vitamin C Bombe, enthält viel Magnesium & Kalium, entsäuert, entschlackt und hebt die Stimmung. Eine extra Portion Bitterstoffe aus dem Garten in den Salat! Mmhh...

 

Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie sich etwas Gutes zu tun!

 

Ihr Fabia Fendt

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Kommentare: 2
  • #1

    Angelika (Freitag, 07 Juni 2013 15:02)

    Hallo Fabia, ich als Gartenbesitzer sah bisher "dieses Unkraut" auch nicht gerne auf meinem Rasen. Aber bevor diesmal der Rasenmäher kam habe ich schnell alles "eingesammelt" und einen leckeren Löwenzahnblütenhonig hergestellt. Er ist mir zwar nicht so fest geworden wie gewünscht, aber auch als leckerer Sirup zum Süßen von Tee und Desserts (Jogurth) schmeckt er mir und meinen Enkelkindern vorzüglich. Die Blätter dürfen stehenbleiben, sie sind so grün wie der Rasen und werden für meine gr. Smoothies geerntet. Eigentlich schade, dass diese Zeit vorbei ist, um die Blüten zu sammeln, aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Liebe Grüße von Angelika

  • #2

    fabia-fendt (Dienstag, 11 Juni 2013 08:01)

    Liebe Angelika,

    der Löwenzahnhonig ist eine gute Idee! Mmhh, lecker!